Geschichte des Glühweins

Die Idee, Wein zu würzen, hatten schon die alten Griechen.
Die Römer verbreiteten diese Kultur dann vor mehr als 2000 Jahren.

Wein in seiner Reinform war damals sehr sauer und wurde deshalb oft mit Honig, Kräutern, Obst oder Gewürzen verfeinert. Nicht nur geschmacklich wurde der Trunk aufgewertet, sondern auch die Haltbarkeit des Weines ließ sich durch den Zuckergehalt des Honigs deutlich verlängern.

Erstmals wurde ein Rezept des Glühweinvorläufers im Kochbuch des Apicius,
eines berühmten römischen Feinschmeckers und Kochbuchautors der Antike, festgehalten. Beim so genannten Conditum Paradoxum (antiker römischer Würzwein) wurde Honig, mit etwas Wein eingekocht. Gewürzt wurde mit Pfeffer,
Lorbeerblättern, Safran und Datteln.

Als wahre Kostbarkeit wurde der derartig mit Gewürzen veredelte Wein im späten Mittelalter gehandelt. Nicht der Geschmack sondern die bei Festen gereichte Menge entschiedüber die gesellschaftliche Anerkennung des Gastgebers.
Ursprünglich wurde der so genannte Würzwein kalt getrunken.Erst später
kam man auf die Idee, den Wein heiß zu genießen – der Glühwein war geboren.

Die Wiege des Christkindles Markt-Glühweins stand auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt. Alle Jahrewieder lassen sich Millionen von Menschen verzaubern von der glitzernden Budenstadt und genießen Lebkuchen, Rostbratwürstl und den köstlichen heißen Glühwein.


Die Firma Lebkuchen Schmidt, verbunden mit der ältesten Lebküchnerei Nürnbergs,
gegründet 1610, stand Pate bei der Rezeptgestaltung des Glühweins.
Es werden annähernd die gleichen Gewürze verwendet, die auch
in den altüberlieferten Lebkuchenrezepten zu finden sind, z.B. Anis, Kardamomen, Macisblüten, Muskat,Nelken, Orangen- und Zitronenschalen, Piment, Zimt u.a.m.


Nürnberger Glühwein ist ein EU- geschütztes Produkt besonderer Qualität und Güte, das in Nürnberghergestellt werden muss.

 

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